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Bilanz zur 8 Jahre Migration: Syrische Flüchtlinge in der Türkei und die EU-Türkei Beziehungen

29.04.2019

Das Zentrum für Migrationsforschung der Türkisch-Deutschen Universität (TAGU) veranstaltete in gemeinsamer Kooperation mit der Stiftung für wirtschaftliche Entwicklung (IKV) eine Konferenz zum Thema “Bilanz zur 8 Jahre Migration: Syrische Flüchtlinge in der Türkei und die EU-Türkei Beziehungen”. Die Veranstaltung fand am 29. April 2019 im Konferenzsaal des TOBB Plaza statt.
 
Eröffnet wurde die Konferenz mit den Reden von Prof. Dr. Haluk Kabaalioğlu, stellvertretender Vorsitzender der IKV, Prof. Dr. Halil Akkanat, Rektor der Türkisch-Deutschen Universität und Abdullah Ayaz, Leiter des Amts für Migration des Innenministeriums der Türkei. Nach den Eröffnungsreden hielt Faruk Kaymakci, stellvertretender Außenminister der Türkischen Republik und Vorsitzender des Amts für EU-Angelegenheiten einen Vortrag über die Flüchtlingskrise im Kontext der EU-Türkei Beziehungen.

Im ersten Teil der Konferenz wurden Themen zur sozialen Lage und Zukunftsperspektiven der syrischen Flüchtlinge in der Türkei diskutiert. In der Sitzung, die von der IKV-Generalsekretärin Assoc. Prof. Dr. Çiğdem Nas moderiert wurde, hielten Prof. Dr. M. Murat Erdoğan, Direktor des Zentrums für Migrations- und Integrationsforschung der Türkisch-Deutschen Universität (TAGU), Prof. Dr. Ahmet Içduygu, von der Koç Universität, Elif Selen Ay, Vertreterin der UN-Flüchtlingsorganisation (UNHCR), Tamer Kılıç, Regionalleiter des internationalen Zentrums für die Entwicklung der Migrationspolitik (ICMPD), Meryem Aslan, Oxfam Türkei-Direktorin und Omran Adnanoğlu, syrischer Student der Türkisch-Deutschen Universität interessante Vorträge.
 
Die zweite Sitzung der Konferenz war der Bewertung des Flüchtlingsabkommens zwischen der Türkei und EU vom 18. März 2016 gewidmet. Moderiert wurde die Sitzung von Prof. Dr. M. Murat Erdoğan. An der Sitzung nahmen Prof. Dr. Kemal Kirişçi, vom Thinktanks Brookings Institution, Prof. Dr. Sanem Baykal, von der Universität Ankara, Assoc. Prof. Dr. Deniz Şenol Sert, von der Özyegin Universität  und Assoc. Prof. Dr. Çiğdem Nas, IKV-Generalsekretärin teil.
 
In der Sitzung wurden das Flüchtlingsabkommen, die EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei, die Visaliberalisierung sowie die Ansiedlung der Flüchtlinge in der EU umfassend diskutiert und die Maßnahmen bei der Bewältigung der Migrationskrise in Frage gestellt. Im Anschluss an der Konferenz hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Statements zum Thema abzugeben.