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Die Suche nach Lösungen für die internationale Flüchtlingskrise

30.01.2019

Auf dem Symposium wurden die Einwanderungs- und Integrationspolitik für Flüchtlinge sowie gute Praxisbeispiele der Verwaltung aus der Türkei und aus dem Ausland diskutiert. Das Symposium fand unter dem Beisein des Stellvertretenden Innenministers Mehmet Ersoy, des Generaldirektors des Innenministeriums für Migrationsangelegenheiten Abdullah Ayaz sowie des Oberbürgermeister der Stadt Hamm Thomas Petermann statt. Außerdem waren der Abteilungsleiter der Europäischen Union gegen Rassismus Benedetto Zacchiroli, der Vize-Bürgermeister von Vejle Dänemark Ib Jespersgaard, der Rektor der Türkisch-Deutschen Universität. Dr. Prof. Halil Akkanat und der Vorsitzende des Forschungszentrums der TDU für Migration und Integration TAGU Dr. Mehmet Murat Erdogan anwesend. 
Einer der Redner für die Eröffnungsrede war Herr Prof. Dr. Akkanat. Er merkte in seiner Rede an, dass es sich bei der Migration um ein lokales Problem handele und betonte die Notwendigkeit von ebenso lokalen Methoden und Lösungswegen. In diesem Sinne hätten die lokalen Verwaltungen eine große Verantwortung, daher sollten diese Behörden kompetente und finanzielle Unterstützung erhalten.
Der Bürgermeister von Bağcılar und Vorsitzende der Marmara Stadtverwaltung Gemeinde Lokman Çağırıcı, hielt auf dem Symposium eine Rede. Er bezog sich auf die letzte Sitzung der Konferenz von seinem Vorredner Erdogan, mit dem Titel "Studien über sozialen Integration und lokale Methoden". Çağırıcı vermerkte, dass die Stadtverwaltung Bağcılar jede Farbe und jedes Design des Landes beherbergte und, dass dies eine Frage des Stolzes sei. Als ein Bezirk mit hoher Migrationsrate sagte er, dass diese Kreisstadt sowohl traditionelles als auch modernes Leben beherbergte.
Petermann sagte selbstkritisch, dass es in Deutschland periodische Migrationswellen gäbe. Er meinte, dass dies in den 1960ern mit der Einreise der türkischen Gastarbeiter weiterging und bei der heutigen Flüchtlingskrise müsste man, um Frieden zu schaffen die Religion, den Glauben und andere Unterscheidungen beiseitelegen und dadurch einen kleinen Beitrag für die Welt machen.