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Symposium „SpacEarthOmics 2026“ mit Teilnahme des ersten türkischen Astronauten, Brigadegeneral Alper Gezeravcı, eröffnet

24.09.2026

Das internationale Symposium „SpacEarthOmics 2026 – Terrestrische Probleme, intra- und extraterrestrische Lösungen: Neue Perspektiven für Biotechnologie und Lebenswissenschaften“ fand am 24. September 2026 an unserer Universität, in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam und mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Auditorium des Gebäudes C statt. An der Eröffnung nahmen der erste Türkische Astronaut, Brigadegeneral Alper Gezeravcı, unser Rektor Prof. Dr. Cemal Yıldız, unser Gesamtkoordinator Prof. Dr. Ferit Küçükay, unsere Vizerektoren Prof. Dr. Leyla Coşan und Prof. Dr. Yunus Ziya Arslan sowie akademische und administrative Mitarbeitende und Studierende unserer Universität teil. Zu Beginn des Programms präsentierte Roswitha Meyer eine Solo-Flötenperformance zum Thema „Weltraum und Erde“.

Unser Rektor: „Den Weltraum zu verstehen bedeutet, die Erde besser zu verstehen.“
In seiner Eröffnungsansprache betonte unser Rektor Prof. Dr. Cemal Yıldız, dass die Weltraumforschung nicht nur neue Möglichkeiten für Entdeckungen eröffnet, sondern auch einzigartige Chancen bietet, das Leben auf der Erde und unseren Planeten besser zu verstehen. Zugleich wies er darauf hin, dass Erkenntnisse und Technologien aus der Weltraumforschung wichtige Beiträge dazu leisten können, globale Herausforderungen wie den Klimawandel, die Ernährungssicherheit, die Nachhaltigkeit und die menschliche Gesundheit zu bewältigen. Die Verbindung von Omik-Technologien, künstlicher Intelligenz und Biotechnologie, die im Zentrum von SpacEarthOmics steht, eröffnet neue Perspektiven für die Lebenswissenschaften.

Unser Rektor unterstrich die Bedeutung der neuen Schritte, die Türkiye im Bereich der Weltraumforschung unternimmt, und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, den ersten Türkischen Astronauten Alper Gezeravcı an unserer Universität begrüßen zu dürfen. Er dankte der Universität Potsdam, dem DAAD sowie den an der Organisation beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen weiteren Partnern für ihre Zusammenarbeit und Unterstützung. Insbesondere die jungen Forschenden ermutigte er dazu, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und neue Verbindungen zwischen unterschiedlichen Disziplinen herzustellen.

Unser Gesamtkoordinator: „Die Faszination des Weltraums liegt im menschlichen Wunsch, die Ursprünge der Menschheit im Universum zu entdecken.“
In seiner Eröffnungsansprache erklärte unser Gesamtkoordinator Prof. Dr. Ferit Küçükay, dass die Unendlichkeit und das geheimnisvolle Wesen des Weltraums die menschliche Entdeckungslust lebendig hielten. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, den ersten Türkischen Astronauten, Brigadegeneral Alper Gezeravcı, an unserer Universität begrüßen zu dürfen, und ging auf die Bedeutung von Raumfahrt, Mikrogravitation, dem Alltag von Astronauten und wissenschaftlichen Arbeiten im Weltraum ein. Mit Blick auf den internationalen Charakter des Symposiums dankte Küçükay den wissenschaftlichen und organisatorischen Komitees, den Referentinnen und Referenten sowie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für ihre Beiträge zur Veranstaltung.

Der erste Türkische Astronaut, Brigadegeneral Alper Gezeravcı: „Die Zukunft der Türkei im Weltraum ist nicht an die Leistung eines einzelnen Astronauten gebunden.
In seinem Vortrag im Rahmen des Symposiums erklärte der erste Türkische Astronaut, Brigadegeneral Alper Gezeravcı, dass die Weltraumaktivitäten heute weit über Raketen, Satelliten und Astronauten hinausgehen. Vielmehr bildet sich ein umfassendes Ökosystem heraus, dass zahlreiche Bereiche von Wissenschaft und Technologie über Wirtschaft und Recht bis hin zu Diplomatie, Sicherheit, internationaler Zusammenarbeit und Unternehmertum umfasst. Gezeravcı betonte, dass im Weltraumzeitalter eine neue Ära begonnen hat. Zu den wichtigsten Ergebnissen der ersten bemannten Weltraummission der Türkei zählt, dass Kinder und Jugendliche in der Türkei den Weltraum nicht mehr als etwas Fernes betrachten, sondern sich selbst als Teil dieser Entwicklung verstehen.

Er erläuterte, dass die Weltraumaktivitäten der Türkei auf langjähriger Erfahrung aufbauen und mit dem Nationalen Weltraumprogramm in einen umfassenden strategischen Rahmen eingebunden sind. Das Programm verfolgt unter anderem das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, technologische Kompetenzen auszubauen, qualifizierte Fachkräfte zu fördern und das Bewusstsein für den Weltraum zu stärken. Mit Blick auf die 13 wissenschaftlichen Experimente, die auf der Internationalen Raumstation durchgeführt wurden, hob Gezeravcı hervor, dass diese unterschiedlichen Disziplinen miteinander verbunden haben. Die Weltraumwirtschaft der Zukunft wird nicht nur Ingenieurinnen und Ingenieure, sondern auch Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler, Juristinnen und Juristen, Diplomatinnen und Diplomaten, Unternehmerinnen und Unternehmer, Fachleute für künstliche Intelligenz, Datenwissenschaftlerinnen und Datenwissenschaftler sowie Kommunikationsfachleute umfassen. Gezeravcı ging auch auf die interdisziplinäre Struktur der Türkisch-Deutschen Universität ein und empfahl den Studierenden, ihre Träume nicht durch die heutigen Bedingungen begrenzen zu lassen, sich nicht auf eine einzige Disziplin zu beschränken und sich als Weltbürgerinnen und Weltbürger auf die Zukunft vorzubereiten. Abschließend betonte er, dass Die Zukunft der Türkei im Weltraum nicht an die Leistung eines einzelnen Astronauten gebunden ist, sondern eine gemeinsame Zukunft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Ingenieurinnen und Ingenieuren, Unternehmerinnen und Unternehmern, Juristinnen und Juristen, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftlern, Diplomatinnen und Diplomaten sowie jungen Menschen ist.

Im Rahmen der Eröffnungsansprachen fand zudem eine Informationspräsentation über das Symposium „SpacEarthOmics“ statt, die vom Symposiumsvorsitzenden und Leiter unseres Instituts für Ingenieur- und Naturwissenschaften, Prof. Dr. Hasan Birol Çotuk, gehalten wurde.

IAC 2026 Präsentationspreise verliehen
Im Rahmen der Präsentationsauszeichnungen beim Internationalen Astronautischen Kongress (IAC) 2026 wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierenden, die eine Auszeichnung erhalten haben, geehrt. Die Preise wurden von unserem Rektor Prof. Dr. Cemal Yıldız, unserem ersten Türkischen Astronauten, Brigadegeneral Alper Gezeravcı, und Prof. Dr. Hasan Birol Çotuk überreicht.
Das am 25. September 2026 fortgesetzte Symposium brachte Forschende aus den Bereichen Biotechnologie, Weltraum-Lebenswissenschaften, Weltraumbiologie, Omik-Technologien, Bioingenieurwesen, biomedizinische Ingenieurwissenschaften, Systembiologie und Umweltwissenschaften zusammen.