Nachrichten

Unser Rektor Prof. Dr. Cemal YILDIZ stellte sich den Fragen rund um unsere Universität und beantwortete sie ausführlich.

29.07.2026

Türkisch-Deutsche Universität baut ihre internationale Position weiter aus Rektor Prof. Dr. Cemal Yıldız: „Wir bilden nicht nur Fachkräfte für heute aus, sondern gestalten die Zukunft gemeinsam.“

Die Türkisch-Deutsche Universität (TDU) setzt ihren internationalen Wachstumskurs fort und stärkt ihre Rolle als wissenschaftliche Brücke zwischen der Türkei und Deutschland. Im Exklusivgespräch mit Medya.Berlin erläuterte Rektor Prof. Dr. Cemal Yıldız die strategischen Ziele der Universität und sprach über Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, internationale Kooperationen sowie die Bedeutung einer praxisorientierten Hochschulausbildung.

Deutsch-türkische Kooperation als Erfolgsmodell

Nach den Worten von Prof. Dr. Cemal Yıldız verbindet die Türkisch-Deutsche Universität zwei starke akademische Traditionen. Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und derzeit 39 deutschen Partneruniversitäten sei eine Hochschulstruktur entstanden, die Studierenden hervorragende wissenschaftliche und internationale Perspektiven eröffne.

„Unsere Aufgabe besteht nicht nur darin, qualifizierte Absolventinnen und Absolventen auszubilden. Wir wollen junge Menschen befähigen, wissenschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen“, betonte der Rektor.

Internationale Absolventinnen und Absolventen mit hoher Nachfrage

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Universität sei die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, Mehrsprachigkeit und internationaler Erfahrung. Deutsch- und Englischkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen verschafften den Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnete Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Als Beleg verwies Prof. Yıldız auf das Arbeitgeberranking von Kariyer.net, in dem die Türkisch-Deutsche Universität zu den bevorzugten Hochschulen des Landes zählt. Entscheidend sei jedoch nicht allein die hohe Beschäftigungsquote, sondern der nachhaltige Beitrag der Absolventinnen und Absolventen zur wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beider Länder.

Künstliche Intelligenz verändert alle Fachbereiche

Die Digitalisierung und insbesondere die Künstliche Intelligenz verändern nach Einschätzung des Rektors sämtliche wissenschaftlichen Disziplinen.

Nicht nur Ingenieurwissenschaften, sondern auch Rechts-, Wirtschafts-, Kommunikations- und Kulturwissenschaften müssten ihre Lehrinhalte kontinuierlich an neue technologische Entwicklungen anpassen.

Die Universität investiere deshalb gezielt in interdisziplinäre Forschung, digitale Lehrkonzepte sowie innovative Studienprogramme, die den Anforderungen der Arbeitswelt von morgen entsprechen.

Enge Kooperation mit Wirtschaft und Industrie

Ein weiterer Schwerpunkt der Hochschulstrategie liegt auf der Zusammenarbeit mit Unternehmen in Deutschland und der Türkei.

Gemeinsame Forschungsprojekte, Industriepartnerschaften, Praktikumsprogramme sowie Mentoring-Angebote sollen den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft intensivieren und Studierende frühzeitig auf berufliche Herausforderungen vorbereiten.

„Wir möchten Absolventinnen und Absolventen hervorbringen, die Innovationen entwickeln und technologische Veränderungen aktiv gestalten“, erklärte Prof. Dr. Cemal Yıldız.

Verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz

Neben technologischer Innovation spiele auch die ethische Verantwortung eine zentrale Rolle.

Die Türkisch-Deutsche Universität verfolgt das Ziel, Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll, transparent und menschenorientiert in Forschung und Lehre einzusetzen. Hochschulen müssten nicht nur technologische Entwicklungen vorantreiben, sondern auch deren gesellschaftliche, rechtliche und ethische Auswirkungen wissenschaftlich begleiten.

Attraktive Perspektiven für Abiturientinnen und Abiturienten aus Deutschland

Besondere Chancen sieht die Universität für junge Menschen mit deutschem Abitur.

Über das internationale Bewerbungsverfahren können Studieninteressierte ihre akademische Laufbahn in einem binationalen Hochschulmodell beginnen und gleichzeitig von einem internationalen Studienumfeld profitieren.

Damit leistet die Türkisch-Deutsche Universität einen wichtigen Beitrag zum wissenschaftlichen Austausch sowie zur akademischen Vernetzung zwischen Deutschland und der Türkei.

Langfristige Vision

Zum Abschluss des Gesprächs unterstrich Prof. Dr. Cemal Yıldız den langfristigen Anspruch der Universität, sich als internationales Wissenschafts- und Forschungszentrum weiterzuentwickeln.
Mit ihrer mehrsprachigen Ausbildung, ihrem internationalen Partnernetzwerk und einer modernen Forschungsinfrastruktur wolle die Türkisch-Deutsche Universität junge Menschen gezielt auf die Anforderungen einer global vernetzten Wissensgesellschaft vorbereiten.

Quelle: https://medyaberlin.com/de/turkisch-deutsche-universitaet-baut-ihre-internationale-position-weiter-aus